KW 40/2026: Vereinfachte ESRS – was sich ändert
Weniger Datenpunkte, neue Umsetzungshilfen und die Vorbereitung auf digitales Tagging – was sich für die Berichterstattung ändert.

1. Vereinfachte ESRS und freiwilliger Nachhaltigkeitsstandard sind veröffentlicht. Am 21. September erschienen beide delegierten Verordnungen im EU-Amtsblatt. Damit ist die Einspruchsphase abgeschlossen. Für SPARKS heißt das: Bei neuen Nachhaltigkeitsberichten und Angeboten jetzt prüfen, welcher Standard für den jeweiligen Kunden gilt, und bestehende Inhaltsraster mit den vereinfachten ESRS abgleichen. Das DRSC erwartet für Oktober/November noch Korrekturen der deutschen Übersetzung; Fachbegriffe in Vorlagen daher vorerst besonders sorgfältig prüfen. (Quelle: drsc.de)
2. Für freiwillige Berichte gibt es neue Umsetzungshilfe. EFRAG hat am 22. September englische, nicht verbindliche Erläuterungen zum freiwilligen Standard veröffentlicht. Deutsche Übersetzungen und eine aktualisierte digitale Vorlage sind für November 2026 angekündigt. Das ist für kleinere Kunden und Anfragen aus Lieferketten relevant. Handlungsbedarf: Die Erläuterungen als Arbeitsgrundlage prüfen; die angekündigte Vorlage erst nach Veröffentlichung in den Produktionsprozess übernehmen. (Quelle: efrag.org)
Digitaler Berichtsprozess – Beobachtungspunkt: EFRAG konsultiert bis 11. November den Entwurf einer neuen ESRS-XBRL-Taxonomie. Sie bildet die technische Grundlage für maschinenlesbare Nachhaltigkeitsberichte; ESRS-Tagging ist derzeit noch nicht verpflichtend. Für ns.publish lohnt sich ein Abgleich des Datenmodells mit dem Entwurf, bevor daraus feste Exportfunktionen werden. (Quelle: efrag.org)
* Dieses Reporting-Update ist ein experimentelles Format, das aus unserem zunächst internen Montagsbriefing entstanden ist. Die Beiträge werden mit ChatGPT erstellt. Wir freuen uns über Rückmeldungen, Richtigstellungen und kritische Kommentare, die wir gerne ebenfalls hier veröffentlichen.